Eduard (Edi) Gellbrucker war massgeblich an der Entführung der Tochter eines Möbelfabrikanten beteiligt. Die Übergabe des Lösegelds war gescheitert, Ines, das Opfer, wurde jedoch gerettet. 6 Jahre nach dem Ereignis erkennt Ines Edi, den sie einmal für kurze Zeit ohne seine Maske gesehen hatte, anhand eines Fotos wieder. Sie erstattet Anzeige, hauptsächlich aber wegen eines Mordes, den ihr Peiniger begangen haben soll. Es werden die Schicksale von 6 Personen aus Edis Umfeld aufgerollt: 1. Brenda, Edis Frau; 2. der stets zu makabren Spässen aufgelegte Andy, der bei Ines' Entführung unfreiwillig Hilfsdienste geleistet hatte; 3. Elisa, die mit der Aufdeckung verwandtschaftlicher Beziehungen zu den Gellbruckers schockierte; 4. Felix, Ines' Retter, der glaubt sein Sohn Berny sei in die Entführung verstrickt gewesen; 5. Ines' Freund Jürgen; 6. Tanja, eine Bekannte Edis. Während einer virtuellen Bootsfahrt zur 'Insel der Desillusionierten' erzählt jede der genannten Personen ihre Vita, verknüpft mit Berührungspunkten zum Entführungsfall. Auf jener Insel geleitet Gustav, der Bootsführer, seine Pilger zu Mathilde, einer Laienpredigerin, die die Gruppe durch eine Meditation begleitet. In die raue Wirklichkeit zurückgekehrt, finden die Sechs unter dem Namen 'Die Leute vom See' zu einer Selbsthilfegruppe zusammen. Brenda und ihre beiden Kinder, Holger und Tina, wird lebenslanges Wohnrecht in Felix' schmuckem Haus eingeräumt. Jedoch bleiben den 'Felixes' massive Störungen ihres Alltagslebens nicht erspart, wobei Edis Bruder Norbert, sowie Nelly, eine Verwandte, ein bitterböses Spiel treiben. Aus der Haft entlassen, widerfährt Edi in Felix' Garten ein tragisches Geschick.
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